Freude am Spielen

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.
Herzlich Willkommen im DRESDNER PIANO SALON

Classix im Coselpalais

Classix im Coselpalais

Datum / Zeitraum: 09. Dezember 2017
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort:Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
Eintritt:€ 23,- / erm. € 18,- / Kinder bis 10 Jahre € 5,-
Vorverkauf / Anmeldung:Tickets können im Internet über ReserviX gebucht werden.

Ein Konzert mit Grigory Gruzman und seinem Schüler Ben Lepetit. Erleben Sie an diesem Abend die Weitergabe der großartigen russischen Klaviertradition an die aufstrebende, jüngste Pianistengeneration, moderiert durch den Meister höchstpersönlich.

Kurzportrait von Grigory Gruzman

Grigory Gruzman, in Sankt Petersburg geboren, besuchte die spezielle Musikschule für hochbegabte Kinder der Sankt Petersburger Musikhochschule. Während der Schulzeit trat er bereits mehr als 300 Mal in seiner Heimatstadt und in anderen Städten Russlands auf.

Gruzman war Preisträger mit besonderer Auszeichnung beim internationalen Klavierwettbewerb in Monza (Italien) und 1984 Finalist des internationalen Klavierwettbewerbes in Vercelli (Italien).

Als Solist, Kammermusiker (unter anderem als Mitglied des Schostakowitsch-Trios) und Leiter internationaler Meisterkurse trat er seit 1974 in fast allen europäischen Ländern, im Fernen Osten, in Australien, in Lateinamerika und in den USA über 1.000 Mal auf. Überall wurden seine Konzerte von Publikum, Presse und Fachkreisen mit größter Begeisterung aufgenommen. „Auf so eine Interpretation der Rigoletto-Paraphrase habe ich mein Leben lang gewartet“, urteilte einst Herbert von Karajan und lud Gruzman zu sich nach Salzburg ein. Die internationale Kritik bezeichnete das von ihm mitbegründete Schostakowitsch-Trio immer wieder als eines der besten Ensembles der Gegenwart.

Fernseh- und Rundfunkanstalten der ganzen Welt haben etwa 100 seiner Auftritte gesendet. Seine Bearbeitung der „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky für Klaviertrio fand weltweit besondere Beachtung. Ebenso seine CD mit den Etüden op. 10 und op. 25 von Frédéric Chopin (Organo phon 90 112) und seine CD mit den Werken von Johann Sebastian Bach, George Gershwin und Friedrich Gulda (Play Piano Play, Organo phon  90 126).

Von 1998 bis 2006 war Gruzman als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig. 2006 wurde er zum Professor an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen. Als Pädagoge kann Gruzman auf Erfolge vieler seiner Schüler zurückblicken, die Preisträger  verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe geworden sind.

Von 2005 bis 2014 war Gruzman Präsident der internationalen Rachmaninov-Gesellschaft e. V.

Er war künstlerischer Leiter und Jury-Vorsitzender von drei internationalen Rachmaninov Klavierwettbewerben für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Alterskategorien. Gruzman ist oft als Juror verschiedener internationaler Wettbewerbe im Ausland tätig.

Seit 2006 ist er ständiger Leiter und Jury-Vorsitzender des internationalen Liszt-Wettbewerbes für junge Pianisten (alle drei Jahre in Weimar) und konzertierte als Gründungsmitglied des Ensembles Trialogue Musical mit acht unterschiedlichen Darbietungsvarianten.

2013 wurde Gruzman einstimmig zum Leiter des Institutes für Tasteninstrumente innerhalb der Musikhochschule Weimar gewählt.

Kurzportrait von Ben Lepetit

Ben Lepetit wurde 2006 in Chemnitz geboren. Schon frühzeitig begann er mit dem Klavierspiel und wurde bald Schüler von Michael Fröhlich an der Städtischen Musikschule Chemnitz. Mit 8 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und wird dort seitdem von Prof. Grigory Gruzman unterrichtet.

Zudem ist er Kompositionsschüler von Torsten Reiz.

Mit 5 Jahren trat er erstmals öffentlich auf, u.a. beim Sächsischen Mozartfest, und gewann im selben Alter einen 1. Preis bei  Jugend musiziert in der Kategorie Klavier vierhändig.
Im selben Jahr errang er beim 76. Internationalen Steinway Klavierspielwettbewerb in Hamburg den 2. Preis seiner Altersgruppe. Kurz darauf gewann er den 1. Preis beim „Johann-Ludwig Krebs Klavier und Orgel Wettbewerb“ in Altenburg. 2013 erhielt er den 1. Preis beim 77. Internationalen Klavierspielwettbewerb in Hamburg. Dabei wurde ihm auch ein Stipendium der Oskar und Vera Ritter Stiftung verliehen. In dieser Zeit traf er in der Berliner Philharmonie mit Lang Lang zusammen. Im darauf folgenden Jahr gewann er bei Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo den 1. Preis.

Ben spielte mit verschiedenen Orchestern, so mit der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz unter Felix Bender oder auch  mit dem Baltic Sea Youth Philharmonic unter Kristjan Järvi.

2016 erhielt er ein Stipendium der Sächsischen Mozartgesellschaft, gab seinen ersten Klavierabend in Hamburg und trat  in Moskau beim  dem Festival „Moscow meets friends“ auf. Im gleichen Jahr gewann er den 1. Preis beim 3. Sächsischen Kompositionswettbewerb in Zwickau.

Ben trat bereits mehrfach im Fernsehen auf. Er spielte bei Benefizkonzerten des Sonnenstrahl e.V. in der Dresdener Kreuzkirche und der Hope-Gala  im Dresdener Schauspielhaus.

Im Januar 2017 wird er im Salzburger Mozarteum auftreten.

Programm

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816:
– Allemande
– Sarabande
– Courante

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)   
Fantasia d-moll KV 397

Ludwig von Beethoven (1770 – 1827)
Sonate Nr. 5 c-moll Op. 10 Nr. 1
I Allegro molto e con brio

Robert Schumann (1810 – 1856)
Aus Waldszenen Op. 82 Nr. 7
‚Vogel als Prophet‘

Robert Schumann (1810 – 1856)
Arabesque Op. 18
Aus Albumblätter Op. 124 ‚Phantasietanz‘

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Polonaise As-Dur Op. 53 ‚Heroïsche‘
Préludes Op. 28 Nr. 6 h-moll ‚Regentropfen Prélude‘
Études Op. 25 Nr .12 ‚Ozean‘

– – – Pause – – –

Franz Liszt (1811 – 1886)   
Liebestraum Nr. 3

Béla Bartók (1881 – 1945)
Mikrokosmos Band 6 Nr. 142 ‚Aus dem Tagebuch einer Fliege‘

Franz Liszt (1811 – 1886)
Grandes Études de Paganini Nr. 5 ‚La Chasse‘

Béla Bartók (1881 – 1945)
Aus Suite Op. 14
IV Sostenuto

Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzertétude ‚Gnomenreigen‘

Sergei Prokofiev (1891 – 1953)
Visions fugitives Op. 22
Nr. 5
Nr. 10

Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840 – 1893)
Die Jahreszeiten Op. 73a
Nr. 2 Februar – Karneval

Edvard Grieg (1843 – 1907) – Bearb. Prof. G. Gruzman
Aus Peer Gynt
‚In der Halle des Bergkönigs‘

Weitere Informationen

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rollstuhlfahrer, Schwerbehinderte ab 30 % und Kinder ab 3 bis einschließlich 10 Jahren.

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