FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Bert Kirsten vor dem signierten Fluegel

Flügel-Spende für den Kulturpalast

Dresden – 12. November 2010. Mit der Spende eines Flügels an den Dresdner Kulturpalast unterstützt Klavierbaumeister Bert Kirsten das Engagement des Architekten Dr. h.c. Wolfgang Hänsch zusammen mit dem Verein Dresdens Erben e. V. für eine Änderung des beschlossenen Sanierungskonzeptes für den Kulturpalast und den Bau eines neuen Konzerthauses in Dresden. Der gespendete Flügel wurde heute während der Veranstaltung Ost Rock Klassik von Mitgliedern bekannter Ostrock-Bands signiert und soll jetzt versteigert werden.

Auf dem Deckel des nagelneuen Flügels befinden sich nun die Autogramme der Mitglieder der Ostrock-Bands „Die Puhdys“, „City“, „Renft“ und „Electra“ sowie eine Unterschrift von Michael Hirte. Um die persönlichen Widmungen auch für die Zukunft zu erhalten, wird der Deckel des Flügels von Klavierbaumeister Bert Kirsten noch einmal mit einem Speziallack versehen, damit die Signaturen und Zeichnungen der prominenten Künstler geschützt sind. Danach ist das Instrument im DRESDNER PIANO SALON ausgestellt und kann dort besichtigt und ersteigert werden.

Bis zum 31. Dezember 2010 haben Interessenten die Möglichkeit, Angebote für das einzigartige Instrument abzugeben. Der Erlös kommt Architekt Dr. h.c. Wolfgang Hänsch zugute, der seit vergangenen Dienstag keine andere Möglichkeit mehr sieht, als die geplante Sanierung durch eine Klage gegen die Stadt zunächst auszusetzen, um Raum für einen erneuten Dialog über das Konzept zu schaffen.

Ziel von Dr. h.c. Wolfgang Hänsch zusammen mit dem Verein Dresdens Erben e. V. ist es, den Sanierungsaufwand für den Dresdner Kulturpalast durch den Bau einer neuen Veranstaltungsstätte für klassische Konzerte auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei ist den Beteiligten besonders wichtig, das Gebäude des Kulturpalastes in seiner Ursprünglichkeit zu erhalten und auch weiterhin diese Spielstätte für Musikliebhaber aus anderen Musikrichtungen, wie Rock und Pop, offen zu halten. Die geplante Sanierung des Kulturpalastes sieht einen Umbau des Saales zugunsten klassischer Konzerte vor, was unter anderem mit einer Reduzierung der Sitzplätze einhergehen würde, wodurch sich die Veranstaltung von modernen Konzerten nicht mehr lohnen würde.