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Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.
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Sächsischer Bote - Ein Flügel mit goldenen Lettern für den Kulturpalast

Ein Flügel mit goldenen Lettern für den Kulturpalast

Sächsischer Bote, Ausgabe vom 23.11.2010, von A. Weihs.

Auch Ostrock-Stars unterstützen Aktion für einen multifunktionellen Kulturpalast.

Dresden. Als am 12. November das „Ostrock Klassik“-Konzert im Kulturpalast stattfand, bekamen die Besucher bereits im Foyer etwas Ungewöhnliches zu sehen: Einen schwarzen Flügel, den in goldenen Lettern die Unterschriften vieler Stars zierten, die an dem Abend auf der Bühne standen.

Das Instrument ist ein Modell von Kirsten & Co. aus dem Dresdner Pianosalon, das erst vor kurzem angefertigt wurde und von Dr. h.c. Wolfgang Hänsch erworben wurde. Mit dem Veranstalter des Konzertes, Semmel Concerts, und dem Verein Dresdens Erben e.V. stellte der Chefarchitekt des Kulturpalastes das Instrument im Foyer aus und wollte damit ein Zeichen setzen, die Pläne zum Umbau des Veranstaltungshauses zu stoppen.

Auch viele Künstler und Veranstalter unterstützen die Bemühungen für den Erhalt des Kulturpalastes in der jetzigen Form und gaben ihre Unterschrift.

Die Idee, das Klavier für diesen Zweck zu versteigern, hatte Margita Herz von Dresdens Erben e.V. „Der Verein ist bereits seit Längerem mit Dr. Hänsch im Gespräch und unterstützt sein Anliegen für die Erhaltung des Hauses in der bisherigen Form“, erklärt Jana Knauth vom Verein. „Wir möchten Dr. Hänsch bei seiner Klage auch finanziell unter die Arme greifen, haben schon im Internet einen Aufruf gestartet und mit der Versteigerung des Klaviers, auf dem Unterschriften von Ostrock-Stars wie Puhdys, Renft, City und electra sind, hoffen wir auf weitere Gelder, mit denen der Prozess weiter geführt werden kann.“ Denn Hänsch hat eine Klage gegen die Stadt eingereicht, um den mit einer „unzulässigen Entstellung“ des Gebäudes verbundenen Umbau gerichtlich untersagen zu lassen. Er riskiert damit Prozesskosten in nicht unerheblicher Höhe, die er privat nicht begleichen kann.

Der Flügel steht nun wieder in den Räumen des Pianosalons am Neumarkt, wo er zu besichtigen ist. Bis zum 31. Dezember, 16 Uhr, kann jeder, der das Anliegen unterstützen möchte, sein Gebot schriftlich abgeben. Die Post ist zu richten an: Verein Dresdens Erben e.V., z. Hd. Jana Knauth, Judeichstraße 7, 01099 Dresden. (Mehr dazu steht im Internet auf www.quo-vadis-dresden.de)

Der Verein Dresdens Erben e.V. möchte die Bürgerbeteiligung an städteplanerischen Prozessen in der Stadt verbessern. Dazu gehört der Erhalt des Kulturpalastes als multifunktionelle Spielstätte. Man setzt sich für dessen Sanierung und akustische Ertüchtigung ein und unterstützt deshalb Dr. Hänsch.

Den Originaltext finden Sie hier.

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