FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Bert Kirsten präsentiert mit Friedemann Stolte den neuen PIANO-KLIMAT

Pressekonferenz im Coselpalais zum neuen PIANO-KLIMAT

Dresden – 09. Mai 2012. Heute Morgen fand im DRESDNER PIANO SALON eine Pressekonferenz statt. Bert Kirsten, Klavierbaumeister und Geschäftsführers des DRESDNER PIANO SLAON, stellte Medienvertretern seinen neu entwickelten PIANO-KLIMAT vor, den er als eine Weltneuheit bezeichnete. In beeindruckender Weise, die die Zuhörer Bert Kirstens Liebe zu „seinen“ Instrumenten erleben lies, erläuterte der Klavierbaumeister die Vorteile seiner Erfindung gegenüber den bereits existierenden Systemen.

„Ein PIANO-KLIMAT soll möglichst perfekt die Aufgabe erfüllen, die jahreszeitlich und heizungstechnisch bedingten Luftfeuchtigkeitsschwankungen auszugleichen“, so Kirsten in seinen Ausführungen. „Es gilt zu verhindern, dass durch zu trockene Raumluft, wie sie gerade während der Heizperiode auftritt, Gehäuseverbindungen gelockert werden, die Stimmbarkeit des Instruments negativ beeinflusst wird und Risse im Resonanzboden entstehen, weil das Holz schwindet.Um das Ziel eines perfekten Klimas für das Instrument zu erreichen ist es von entscheidender Bedeutung, wie die Befeuchtung der dem Instrument umgebenden Luft erfolgt.“

Genau an dieser Stelle setzt Bert Kirstens Idee an, der eine Luftbefeuchtung im Inneren des Instrumentengehäuses zugrunde liegt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nicht, wie bisher üblich, lediglich der Resonanzboden eine optimale Umgebungsfeuchtigkeit erhält, sondern auch Stimmstock und Mechanik vor der Austrocknung geschützt werden. Gleichzeitig wird bei zu hoher Feuchtigkeit die Luft im Inneren des Instruments durch einen Heizstab auf den Idealwert von ca. 50 % getrocknet.

Der neue PIANO-KLIMAT arbeitet stromsparend mit einer 12V-Technik und ist zudem leicht anzubringen. Testreihen, die über ein ganzes Jahr durchgeführt wurden, belegen gemessene Werte im Instrument für die rel. Luftfeuchte zwischen 46 % und 56 %. „Damit lässt sich ist in hervorragender Weise das Klima in einem Klavier oder Flügel optimieren, was zu einer längeren Stimmhaltung und Haltbarkeit des Instruments führt“, wie Friedemann Stolte, leitender Korrepetitor der Palucca-Hochschule Dresden mit dem Hinweis auf die extreme Trockenheit in seinem Schulgebäude, die den Instrumenten sehr zusetzt, bemerkte.

Ein weiterer Aspekt, der bei Bert Kirstens Neuentwicklung eine Rolle spielte, war die Umsetzung der Luftfeuchtigkeitsregulierung mit einer Technologie, die unabhängig von der Variante, Größe und Bauform des Instruments arbeitet.

Hierdurch wird es zukünftig möglich sein, das gleiche System in allen zur Verfügung stehenden Instrumenten einzusetzen, ohne dass zusätzlich zu einem Grundmodell weitere vom Instrument bauform- und größenabhängige Komponenten erworben werden müssen. Dies schlägt sich auch im Preis des neuen PIANO-KLIMAT nieder, der dadurch wesentlich günstiger als bisherige Systeme angeboten werden kann.