FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Feierliche Anbringung der zweiten Plakette des Schumann-Gedenkweges

Feierliche Anbringung der zweiten Plakette des Schumann-Gedenkweges

Dresden – 09. April 2013. Mit einem Festakt wurde heute die Anbringung der zweiten Plakette des Schumann-Gedenkweges gefeiert. Veranstaltungsort war das Coselpalais, in dessen Festsaal Clara und Robert Schumann gemeinsam mit Freund Ferdinand Hiller die „Musikalischen Matineen“ und die Aufführungen des von Robert Schumann gegründeten Vereins für Chorgesang in den Jahren 1846 – 1850 abhielten.

Die Einladung zur heutigen Veranstaltung ging vom Vorstand des Sächsischen Vocalensembles e. V. aus, wo auch die Idee zur Einrichtung eines Schumann-Gedenkweges in Dresden geboren wurde.  Um den Weg inner- und außerhalb Dresdens sichtbar zu machen, ist geplant, die entlang der Route liegenden ehemaligen Wirkungsstätten der Schumanns mit kleinen Medaillons zu kennzeichnen.

Die Initiative zur Anbringung des Medaillons am Coselpalais ging von Anita Brückner, Mitglied des Vorstandes des Sächsischen Vocalensembles e. V. und Ideengeberin für den Schumann-Gedenkweg, aus. Unterstützt wurde sie dabei von Bert Kirsten. Gemeinsam gelang es, die Verantwortlichen und Beteiligten von der Idee zu überzeugen, die Anbringung der von Einhart Grotegut künstlerisch gestalteten Plakette am Coselpalais zu unterstützen und zuzulassen.

Zu Beginn des Festaktes brachte das Sächsische Vocalensembles unter der Leitung von Matthias Jung ein erstes Stück von Robert Schumann zu Gehör. Anschließend eröffnete Geschäftsführer Bert Kirsten mit seiner Begrüßung der Gäste den Festakt.

In der Festrede wies Musikwissenschaftler Prof. Hans John besonders auf die Pionierleistung der Schumanns in Dresden hin: in einer höfisch und geistlich geprägten Musikkultur, eine bürgerliche zu etablieren. Dabei spielten das Coselpalais und das Hotel de Saxe als Konzertorte und ersteres auch als Probestätte des Chors eine zentrale Rolle. Das von Robert Schumann gegründete Ensemble gab nachgewiesener Maßen mehr als 20 Konzerte im Coselpalais und brachte die neuesten Werke auch aus Schumanns reichem Chorschaffen der Dresdner Jahre zu Gehör. Die Matineen an diesem Ort dienten zudem der Begründung einer Kammermusikszene in Dresden. Sie eröffneten dem Komponisten ebenfalls die Möglichkeit, die in Dresden so zahlreich entstandenen kammermusikalischen Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Überdies fand Clara Schumann als herausragende Interpretin seiner Werke ein Podium mit weiteren Musikern aus Dresden zu konzertieren.

Nach einer kleinen Ansprache von Steffan Itzerott, Vorstandsvorsitzender des Sächsischen Vocalansemble e. V., zum Anliegen des Gedenkweges und Anita Brückner zum Aufruf zu weiteren Spenden wurde außen am Coselpalais das Medaillon feierlich durch den Künstler  Einhart Grotegut angebracht.

Matthias Jung gab mit seinem Sächsischen Vocalensemble in kleiner Besetzung und gewohnt hoher künstlerischer Qualität der Veranstaltung mit Chorwerken a cappella von Clara und Robert Schumann einen wunderbaren musikalischen Rahmen.

Das  Programm der diesjährigen Robert-Schumann-Ehrung sieht vor, am Schloss Maxen und im Herbst am Hotel de Saxe die nächsten Medaillons anzubringen. Weitere Orte sollen sich – je nach Spendenaufkommen – im nächsten Jahr anschließen.

Wenn auch Sie sich für die Idee des Schumann-Gedenkweges in Dresden und Umgebung begeistern können, freuen sich die Organisatoren über Ihre Mithilfe in Form von Spenden auf folgendes Konto:

Konto: 3 120 066 213
BLZ:  850 503 00 (Ostsächsischen Sparkasse)
Kontoinhaber: Sächsisches Vocalensemble e.V.
Verwendungszweck: Gedenkweg

Auf Wunsch erhalten Sie gerne eine Spendenquittung.

Wir danken Anita Brückner, Mitglied des Vorstandes des Sächsischen Vocalensembles und Ideengeberin für den Schumann-Gedenkweg, für die Bereitstellung der Bilder und für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Berichterstattung.