FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

logo
TOP MAGAZIN - Konzertpianistin Natalia Posnova plant internationale Tournee

Konzertpianistin Natalia Posnova plant internationale Tournee

TOP MAGAZIN Dresden, Ausgabe 04/2013, Oktober 2013, von Helga Uebel.

„Klassik trifft Rock“, unter diesem Motto stand das Pianokonzert mit Natalia Posnova am 5. Dezember im Pianosalon an der Frauenkirche. Johannes Brahms, Domenico Scarlatti, Robert Schumann, Frédéric Chopin, Sergej Rachmaninov und ein Eigenarrangement von Kompositionen der Rockgruppe Queen standen auf dem Programm der begabten Konzertpianistin und Kammermusikerin, die mit ihren Auftritten europaweit erfolgreich ist.

In St. Petersburg geboren, absolvierte Natalia Posnova mit Bravour das Konservatorium sowie das Hochschulstudium im Fach Klavier. Als Gewinnerin zahlreicher internationaler Ausscheide wurde auch Professor Arkadi Zenziper, Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber, auf sie aufmerksam, er „lockte“ sie nach Dresden und unterstützte sie beim Abschluss der Meisterklasse. Natalias brillante Technik und beeindruckende Virtuosität, vor allem ihr besonderes Gespür, Kompositionen zu hinterfragen und für sich in besonderer „eigen“ zu machen, lassen sie aus der Fülle begabter Nachwuchsmusiker heraustreten.

Einzigartig ist das Video mit ihrer Interpretation des Songs „Flash“ von Queen. „Bestimmte Songs von Queen haben für mich besondere Anziehungskraft. Ich suche ein virtuoses Stück aus und prüfe, ob es für das Klavier geeignet ist, erst dann komponiere ich und schaffe eine eigene Struktur des Liedes.“ Ihre Professionalität hat selbst den Queen-Gitarristen Brian May beeindruckt, so dass Natalia Posnova neben der Royal Philharmony London und einer bekannten Swing Band aus Prag zu den drei Lizenznehmern gehört, die berechtigt sind, Queen-Songs für Eigeninterpretationen zu bearbeiten. Unterstützt wird Natalia Posnova von Managerin Terry Jung, Inhaberin von Jung Artist Management, und Peter Freestone, dem langjährigen persönlichen Assistenten von Freddie Mercury. Nach der Veranstaltung im Pianosalon äußerte sich Freestone begeistert über das Spiel der Pianistin und ihr neues Video, das weltweit anerkennend aufgenommen wird. Der Musikprofi war überrascht von der großen Anzahl jugendlicher Konzertbesucher, was nicht überall, wo Klassik geboten wird, typisch ist.

Für das TOP-Magazin-Team war es eine Ehre, Peter Freestone, Terry Jung und Natalia Posnova im Verlag als Gesprächspartner zu haben. Fragen zur Showlegende Freddie Mercury standen primär zur Diskussion. Freestone begegnete den Musikern von Queen 1979 zum ersten Mal in der Royal Opera London, in der er im Kostümbereich arbeitete. Es kam zu einem freundlichen Gespräch mit Freddie Mercury. Einige Wochen später erhielt Freestone einen Anruf vom Queen-Management, ob er nicht mit auf eine 6-wöchige Tournee gehen wolle. Er war dabei, und es begann eine bis zum Tode Mercurys dauernde fantastische Zusammenarbeit und Freundschaft. „Als persönlicher Assistent war ich bis zu seinem frühen Ende „Babysitter“, Berater und Krankenpfleger. Sein Tod hat mich zutiefst getroffen, ich habe Jahre gebraucht, um das alles zu verarbeiten. Für mich war Freddie der netteste, großzügigste und loyalste Mensch, den es gab. Als Sänger und Showman war er der größte Performer aller Zeiten. Er war absoluter Perfektionist. Die grandiosen Auftritte vor Queen bei Charity-Aktivitäten in Wembley und Philadelphia zum Beispiel sind legendär.“ Queen bestimmt auch weiterhin das Leben von Peter Freestone. Als Betreiber eines Fanclubs und einer Internetdomain hat er täglich Kontakt zu Menschen aus aller Welt. „Ich schaffe wöchentlich lediglich das Beantworten von ca. zehn Anfragen, 1200 stehen unbeantwortet in Netz. Das Interesse an Freddie Mercury ist ungebrochen, seine Songs und Show erleben eine ungeahnte Renaissance.“ Gemeinsam planen Peter, Terry und Natalia ein großes Projekt. Im Herbst soll es auf Konzerttournee gehen. Mehr hat man nicht verraten, nur dass es ein interessantes Programm mit Klavier, Orchester und Band geben wird.