FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Festakt zum 25-jährigen Firmenjubiläum

Festakt, Lesung und Familennachmittag zum 25-jährigen Firmenjubiläum

Dresden – 28. September 2014. Nach dem gestrigen Konzert von Prof. Kaiser und der Einweihung des neuen C. Bechstein Konzertflügels für den Festsaal fand heute der Festakt zum Jubiläum unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, MdB, statt. Unmittelbar im Anschluss an den Festakt folgte die erste Veranstaltung der Reihe „Dresdner Salon-Gespräche“ und der Familiennachmittag im Coselpalais. Insgesamt haben an den beiden Festtagen etwa 350 Gäste zusammen mit Bert Kirsten das erste Vierteljahrhundert Firmengeschichte gefeiert.

Der Beginn des Festaktes unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizère, MdB, stand für 11 Uhr auf dem Programm.

Zur Eröffnung begrüßte Bert Kirsten seine Gäste und brachte zum Ausdruck, dass es für ihn eine besondere Ehre sei, die Zusage des Bundesinnenministers für die Schirmherrschaft des Festakts erhalten zu haben. Er freute sich, auch den für Dürrröhrsdorf zuständigen Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig willkommen zu heißen, der sich als langjähriger Wegbegleiter des DRESDNER PIANO SALON für den Festvortrag verantwortlich zeichnete.

Weiterhin durfte Bert Kirsten die kulturpolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/die Grünen des Dresdner Stadtrats, Christiane Filius-Jehne, und Martina de Maizière, die ihren Mann bei der heutigen Veranstaltung vertrat, begrüßen.

In seiner Ansprache zeigte Bert Kirsten auf, dass es ihm in den letzten 25 Jahren immer ein wichtiges Anliegen gewesen sei, andere Menschen an der Geschichte des DRESDNER PIANO SALON teilhaben zu lassen. Als Bespielt erwähnte er sein Projekt „Klaviere für Dresdner Kinder“, das er zusammen mit Dr. Rainer Maas initiiert hatte. Innerhalb dieses Projektes konnte es 80 Dresdner Kinder aus sozial schwächer gestellten Familien ermöglicht werden, für drei Monate an einem zu Hause kostenfrei zur Verfügung gestellten Klavier mit unentgeltlichem Klavierunterricht für drei Monate erste Schritte in die Welt des Musizierens zu unternehmen. Nach dem Ablauf der drei Monate durften die Kinder auf freiwilliger Basis ihr Können in einem Konzert im Festsaal des Coselpalais präsentieren.

In die Zukunft blickte Bert Kirsten mit einem neuen Projekt, in dem er Kleingruppenunterricht nach einer neuen, besonders innovativ spielerischen Methode fördern will, mit der erstaunliche Lernfortschritte in kurzer Zeit erzielt werden können. Auch in diesem Projekt schwebt dem Klavierbaumeister vor, Kindern aus sozial schwächer gestellten Familie ein Instrument kostenlos zu Hause zur Verfügung zu stellen.

Die Grüße des Schirmherrn wurden von Martina de Maizère übermittelt, die Ihren Mann in diesem besonderen Fall gerne vertrat. Sie lobte in Ihrer Ansprache die Solidität und das Ideenreichtum, mit dem Bert Kirsten den DRESDNER PIANO SALON führt und so ein ganz besonders Kleinod im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt geschaffen habe.

Der Festvortrag zum 25-jährigen Firmenjubiläum wurde von Klaus Brähmig, MdB, gehalten. Klaus Brähmig berichtete über das erste Zusammentreffen mit Bert Kirsten und beschrieb die Entwicklung des DRESDNERR PIANO SALON aus der Perspektive desjenigen, der Bert Kirsten bereits seit mehr als 20 Jahren kennt, an vielen Stellen bereits mit ihm zusammengearbeitet hat und auch selbst schon aktiv in die Entwicklung des Familienunternehmens mit eigebunden war.

Klaus Brähmig dankte Bert Kirsten mit sehr persönlichen Worten vor allem für sein großes Engagement zugunsten junger Pianistinnen und Pianisten in seinen zahlreichen Projekten. „Wer mit beiden Händen ein Instrument spielt, hat keine Hand zum Steine werfen frei“, zitierte er in seiner Rede und hob hervor, dass die musikalische Ausbildung Menschen auf eine vielfältige Art und Weise positiv beeinflusst und dafür sorgt, Kreativität, Toleranz und Offenheit zu fördern.

Dem Festvortrag folgte eine Präsentation der Chronik des DRESDNER PIANO SALON, die vor allem aufzeigte, welch bunter Blumenstrauß an Aktivitäten und Projekten in Bert Kirstens Familienunternehmen verfolgt wird, die man zunächst in einem Klaviergeschäft gar nicht erwarten würde.

Dieser Beweis für eine der Aktivitäten wurde gleich im nächsten Programmpunkt erbracht, in dem Bert Kirsten ein rotes Klavier als Spende des Rotary Clubs Dresden Canaletto und des DRESDNER PIANO SALON an das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden übergab, um dort den Klavierunterricht zu fördern.

Grußworte wurden Bert Kirsten durch die kulturpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/die Grünen des Dresdner Stadtrats überbracht sowie von Hans-Peter Stohhäcker, Repräsentant von Yamaha, und Jens-Uwe Lemcke, Repräsentanten von C. Bechstein. Dresdens Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau war es aus terminlichen Gründen nicht möglich an dem Festakt teilzunehmen. Er bedankte sich aber bei Bert Kirsten mit einem schriftlichen Grußwort für dessen Engagement für die Stadt Dresden.

Am Ende des Festaktes überreichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRESDNER PIANO SALON Bert Kirsten eine Tafel mit einer zahlenbasierten Zusammenfassung der letzten 25 Jahre und bedankten sich bei ihm für die einzigartige Atmosphäre, die er durch seiner ganz persönliche Art in seinem Unternehmen schafft und dadurch Kreativität, Motivation und Begeisterung bei der täglichen Arbeit bei jedem einzelnen hervorruft.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt in hervorragender Qualität von Lisa Findeisen, Anton Grosche und Armin Mey, die Schüler in der Jazz-, Rock- und Pop-Klasse am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden sind.

Dresdner Salon-Gespräche und Familiennachmittag

Unmittelbar im Anschluss an den Festakt folgte die erste Veranstaltung der neuen Reihe „Dresdner Salon-Gespräche“, die Bert Kirsten zusammen mit Dr. Uta Seydewitz und Klaus Kohl von der Literaturlounge Dresden ins Leben rufen möchten. Zu Gast war der Dresdner Autor Klaus Funke, der aus seinem Buch „Zeit für Unsterblichkeit“ – ein Roman über Sergej Rachmaninow – las. Zur Einstimmung der Zuhörer auf die Lesung spielte die spanische Pianistin Irene Hierrezuelo Osorio ein Stück von Rachmaninow.

Beim Familiennachmittag gab es ein vielfältiges Programm für Kinder. Im Festsaal wurde gemeinsam der Frage nachgegangen, wo in einem Klavier der Ton versteckt ist, im Obergeschoss wurde ein Malwettbewerb angeboten und wer Lust hatte, konnte sich von einem Künstler mit Scherenschnittkunst portraitieren lassen. Musikalisch gestaltete die spanische Pianistin Irene Hierrezuelo Osorio den Nachmittag mit Kurzkonzerten.