FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Lehrveranstaltung: Das akustische Klavier - ein Auslaufmodell?

Lehrveranstaltung: Das akustische Klavier – ein Auslaufmodell?

Dresden – 15. November 2014. Auf Initiative des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden e. V. bot der DRESDNER PIANO SALON am heutigen Samstag eine Lehrveranstaltung für Klavierpädagogen, Studenten und interessierte Zuhörer im Coselpalais an. Klavierbaumeister Bert Kirsten referierte über Neuentwicklungen im akustischen und elektronischen Instrumentenbau und erläuterte die damit verbundenen zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten der Instrumente.

Häufig sind Klavierpädagogen erste Ansprechpartner, wenn es um Fragen zur Anschaffung oder Pflege von Klavieren und Flügeln geht. Vor diesem Hintergrund fand die heutige Lehrveranstaltung im DRESDNER PIANO SALON statt.

In einem etwa zweistündigen Referat legte Bert Kirsten ausführlich instrumentenbauliche Hintergründe, Neuerungen im Klavierbau sowie Hinweise zur Pflege und zum Werterhalt der Instrumente dar. Des Weiteren präsentierte er spezielle Entscheidungshilfen, die einerseits bei der oft schwierigen Frage hinsichtlich des Kaufens oder Mietens eines Instruments unterstützen können und andererseits die Wahl zwischen akustischem und digitalem Instrument erleichtern.

Gerade bei den digitalen Instrumenten gibt es interessante Neuerungen, die unter dem Stichwort Hybridklaviere oder TransAcoustic-Technik zu finden sind, welche auch die digitale Instrumentenwelt zu einer akzeptablen Alternative in der klassischen Klavierausbildung werden lassen.

Im Anschluss an den Vortrag von Bert Kirsten bestanden für die Zuhörer vielfältige Möglichkeiten, alle Instrumente selbst praktisch auszuprobieren und individuelle Fragen zu stellen.

Im Ergebnis wurde sehr deutlich, dass ein Klavierpädagoge sicherlich als erster Ansprechpartner wichtige und richtungsweisende Hinweise in vielen Fragen bezüglich der Anschaffung und des Einsatzes eines Instruments geben kann, damit natürlich aber keinesfalls der Weg zu einem kompetenten Instrumentenbauer in ein Klavierhaus mit vielen Möglichkeiten zum Ausprobieren ersetzt werden kann.

Wir danken Bernd Woschick vom Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e. V. für die seine tatkräftige Unterstützung bei der Berichterstattung.