FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Dresdner Literaturlounge zieht im Festsaal ein

Dresdner Literaturlounge zieht im Festsaal ein

Dresden – 22. Mai 2015. Eine großartige Form einer gemeinsamen Sprachebene stellt die Musik dar. Mit ihr ist es möglich, barrierefrei Gedanken, Emotionen und Stimmungen auszudrücken, was sich mit keiner anderen Art der Kommunikation so unmissverständlich realisieren lässt. Umgekehrt bietet die Musik deswegen die hervorragende Chance, das gesprochene und geschriebene Wort auf eine einfache Weise ausdrucksvoll zu verstärken und dadurch die Adressaten auf eine neue Ebene des Zuhörens zu führen.

Genau dieses Zusammenspiel von Musik und Sprache steht im Mittelpunkt der Veranstaltungen der Dresdner Literaturlounge, die seit diesem Jahr im Festsaal des DRESDNER PIANO SALON stattfinden. Dirk Kohl, Initiator der Dresdner Literaturlounge, und Bert Kirsten, Geschäftsführer des DRESDNER PIANO SALON, haben dafür ihre Ideen zum Thema Literatur und Musik zusammengeführt und so eine neue Veranstaltungsreihe geschaffen, die das Zuhören zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen soll.

Im Zentrum der einzelnen Veranstaltungen stehen Autoren, die ihre Werke vorstellen sowie Musiker, die auf Ihre Art und interpretiert durch die Musik auf ihrem Instrument die Sprache auf dem Weg zum Auditorium begleiten.

Am heutigen Abend fand mit der 11. Dresdner Literaturlounge die Premiere der Veranstaltungsreihe im Festsaal im Coselpalais statt:

Der in 1941 in Thale geborene und in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec lebende Claus Böhm lass Gedichten und Erzählungen aus seiner Trilogie „Gegenlicht“. Aufgewachsen ist Claus Böhm in Berlin und studierte nach seiner Matura im Schweizer Internat Theaterwissenschaft, Publizistik und anschließend Jura. Er war als Regieassistent, freier Journalist und nach seinem Jurastudium als Ministerialbeamter und Richter tätig.

Musikalisch wurde Claus Böhm durch den Abend von Kazumi Hashimoto auf der Harfe begleitet. Die in Kawasaki in Japan geborene Musikerin erhielt bereits im Alter von vier Jahren Klavierunterricht und studierte an der Musikhochschule Senzoku Gakuen in Tokio. Anschließend folgte das Studium der Harfe an den Musikhochschulen München, Salzburg, Köln und Dresden. In den Jahren 2005 – 2008 hatte sie ein Engagement als Solo-Harfenistin bei der „Neuen Lausitzer Philharmonie“ in Görlitz. Zur Zeit gastiert sie unter anderem bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Staatsoperette Dresden, der Oper Halle, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Sorbischen Nationalensemble Bautzen.

Lernen Sie die Dresdner Literaturlounge kennen auf www.literaturlounge.org. Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei den nächsten Veranstaltungen.

Ein besonderer Dank gilt André Henschke für die Bereitstellung der Bilder für unsere Berichterstattung.