FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Bach Revisited

Datum: 25. Mai 2018
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort:Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
Eintritt:ab € 24,-
Vorverkauf / Anmeldung:Tickets können im Internet über ReserviX gebucht werden.
Benjamin und Tobias Forster mit Klaus Schwaerzler

Bach revisited - Man könnte auch sagen Bach einmal anders.

Mit Bach assoziieren viele: leise dahingleitende Wassermassen, einige: von Strömungen getriebene Choräle, Orchesterwogen und Orgelklänge.

Viele betrachten die Musik Bachs als die ultimative, höchste musikalische Kunst. So auch Klaus Schwärzler, Soloschlagzeuger beim Tonhalle Orchester Zürich, Professor für Schlagzeug an der ZhdK, Benjamin Forster, Solopauker beim Tonhalle-Orchester Zürich und Tobias Forster Pianist und Arrangeur aus Dresden.

Wer ein klassisch, traditionelles Konzert mit Chorälen, Orgel und großem Orchester, also ganz nach bachscher Manier erwartet, wird überrascht sein, statt Chor und Orchester: Marimbaphon, Vibraphon und Klavier vorzufinden. "Die Idee war es, Bachs Musik, wahrscheinlich die beste Musik die es für uns Klassiker gibt, durch neue Arrangements für zwei Perkussionisten und einen Pianisten spielbar zu machen." Benjamin Forster und Klaus Schwärzler - beide kennen sich vom gemeinsamen Studium - wollten schon lange wieder einmal als Duo auftreten. Da natürlich, aus zeitgeschichtlichen und entwicklungstechnischen Gründen, keine Originalen Bachs für diese "moderne" Besetzung existieren, mussten neue Arrangements mit Werken von ihm als Grundlage geschrieben werden. Für dies bot sich Tobias Forster, meisterhafter Pianist und Arrangeur geradezu an, zumal er auch gleich Benjamins Bruder ist.

So tritt dieses spezielle Trio als Schwerpunkt mit Stücken von Bach, wie zum Beispiel dem italienischen Konzert, das erste Mal gemeinsam auf und kann sich auch gut vorstellen neben Bach Stücke von anderen Komponisten auf ihre besondere Art und Weise zur Aufführung zu bringen. "Wir sind immer noch am Experimentieren und das macht dieses Projekt schlussendlich so interessant. Wir sind für alle Stilrichtungen offen. Ansprechen soll’s alle, die gerne schöne und gute Musik hören – es ist für jeden was dabei und eine Chance, Instrumente wie das Vibra- oder Marimbaphon einmal von so nah erleben zu können.

Das Konzert ist insofern nicht nur für Bachliebhaber eine hochspannende neue Erfahrung, als dass einige Stücke teilweise eine jazzig, manchmal sogar poppige Note erhalten haben. Wem die Musik Bachs, vielmals mit einem perfekt laufenden Schweizer Uhrwerk verglichen, normalerweise zu technisch sein sollte, der sollte sich diese Gelegenheit auf eine neue Sicht der Handwerkskunst des Thomaskantors nicht entgehen lassen.

Getreu nach dem Ausspruch "Bach sollte nicht Bach, sondern Meer heißen", von Ludwig van Beethoven, laden wir Sie ganz herzlich zu einem besonderen Bacherlebnis ein. Ein Meer voller Stilrichtungen, Experimenten und Spielweisen. Halt eben einfach: Bach einmal anders!

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