Freude am Spielen

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.
Herzlich Willkommen im DRESDNER PIANO SALON

Festsaal im Coselpalais

Canto Ostinato (Simeon ten Holt)

Datum / Zeitraum: 30. Dezember 2018
Uhrzeit:20:00 Uhr
Ort:Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
Eintritt:VVK: € 22,- bis € 26,- | AK: € 26,- bis € 30,-
Vorverkauf / Anmeldung:Tickets können im Internet über ReserviX gebucht werden.

Nun schon zum zwölften Mal in Folge erlebt dieses außergewöhnliche Konzert jeweils zum Jahreswechsel seine Aufführung im DRESNER PIANO SALON. Im Land seiner Entstehung, in Holland, ist es längst ein Kultstück geworden: Neben der vom Komponisten geschaffenen Fassung für wahlweise zwei oder vier Pianos entstanden in den vergangenen Jahren immer mehr und verschiedene Fassungen, bspw. für Saxophonquartett, für Harfe Solo und Duo, für Xylophon, Orgel u.v.a..

Kurzvita des Komponisten

Der Komponist SIMEON TEN HOLT wird 1923 im Norden der Niederlande geboren. Früh zeigt er große musikalische Begabung. Bei Jakob van Dromselaer studiert er Musik. 1949 geht er nach Paris, lernt bei Arthur Honegger und Darius Milhaud. 1954 kehrt ten Holt nach Holland zurück.

Ten Holt wohnt in einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg, der bei Flut überspült wird. Seinen Flügel muss er auf Stützen stellen, damit er nicht im Salzwasser versinkt. Und so sitzt ten Holt mitten im Meer und arbeitet an seiner Musik. Eigenwillige Stücke entstehen, ganz im Zeichen der musikalischen Avantgarde. Dann, Anfang der 70er Jahre, ändert sich sein Stil.
Er wendet sich wieder der Tonalität zu, komponiert großflächiger und harmonischer.

CANTO OSTINATO, von vielen als sein Hauptwerk bezeichnet, wird 1979 nach dreijähriger Arbeit vollendet. Deutlich sind Bezüge zur späten Romantik, aber auch zur minimal music: Die Wiederholung, das hartnäckige Wiederkehren einer musikalischen Figur, ist ein wesentliches Element.

Seinen Interpreten lässt der Komponist ein hohes Maß an individueller Freiheit: Länge und Struktur der einzelnen Teile der Komposition sind variabel angelegt, so dass das Werk bei jeder Aufführung neu entstehen kann. Dies erfordert überaus intensiv miteinander arbeitende Pianisten.

Lernen Sie Simeon ten Holt kennen auf www.simeontenholt.com

Pressestimmen

„Das ganze Konzert atmet Lebendigkeit und Kraft; es eröffnet einen immensen inneren Raum und erinnert in vielen Passagen an den Rhythmus des Meeres, an wieder und wieder auf das Land treffende Wellen. Ein meditatives und zugleich zutiefst bewegendes Erlebnis, Musik, die intuitiv ist und elementar; ein Meisterwerk des Minimalismus, ein faszinierendes Werk, das an Schönheit gewinnt, je öfter man es hört.“ | 3sat | ZDF

Die Aufführenden

STEFAN EDER, musikalischer Grenzgänger in verschiedensten Genres des 20. und 21. Jahrhunderts, liebt die feinen, fließenden Veränderungen, die gerade durch das langsame Voranschreiten mit den steten Wiederholungen in der Minimal Music genügend Raum zur Entfaltung erhalten. Im 14. Jahr nach seiner deutschen Erstaufführung von Canto Ostinato, nach einem live- Mitschnitt des Werkes auf zwei Bösendorfer Imperial Flügeln in Wien, der als CD veröffentlicht wurde, nach Aufführungen in Beirut im Libanon und einer Soloversion im letzten Jahr in Dresden ist Canto Ostinato für ihn aufregender und spannender denn je, wie ein unendlicher Kosmos, den es immer wieder neu zu entdecken gilt.

HEIDEMARIE WIESNER, in Bautzen geboren, debütierte 1987 als Solistin mit der Staatskapelle Dresden in der Semperoper. Von 1987-1991 studierte sie an der Hochschule für Musik “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig. Sie absolvierte ein Aufbaustudium am Sweelinck Conservatorium Amsterdam und Meisterkurse u. a. bei G. Sebøk, P. Badura-Škoda, A. Schiff und P. Jarchow.

1998 zog sie nach Mailand. In Italien behauptete sie sich als Konzertpianistin, Klavierpädagogin und Organisatorin von Konzertreihen („Casa Cini“ in Ferrara, „Matinée Classique“ und der Künstlertreffen „Art Salon“ in Mailand)

2010 verlegte sie ihren Standort nach Berlin, von wo aus sie ihre künstlerischen und didaktischen Aktivitäten fortsetzt: Konzertreisen als Solistin und Kammermusikerin führten sie z.B. nach Den Haag, London und Wien, Kopenhagen und Prag, Hermannstadt, Warschau, Breslau, Danzig, München, Leipzig und Perth. Der „Art Salon“ siedelte mit ihr nach Berlin über, dort entstand 2017 die Konzertreihe „MiMu“ (MittagsMusik) in Charlottenburg und musikalisch-didaktische Vorträge mit Peter Jarchow, der ihr künstlerischer Mentor ist.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung und Verbreitung des sorbischen Musikschaffens. In den 90ern rief sie die durch die Stiftung für das sorbische Volk geförderte Reihe „Das besondere Konzert zur Jahreswende“ ins Leben, in der sie jedes Jahr mit internationalen Musikern Werke sorbischer Komponisten zur Uraufführung bringt. 2017 spielte sie die CD „150 Jahre sorbisch/wendische Klaviermusik“ ein.

Pressestimmen zu den Dresdner Konzerten

„Im Coselpalais sorgte eine fabelhafte Interpretation zweier Pianisten für den rechten Drive des Werkes, das in den Niederlanden Kult-Charakter besitzt.“ | Alexander Keuk | SÄCHSISCHE ZEITUNG

„Die Kommunikation zwischen den Pianisten war perfekt und die Aufführung einem Optimum sehr nahe.“ | Peter Zacher | DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Weitere Informationen

Ermäßigung stehen für Berechtigte im Vorverkauf für jeweils € 4,- und an der Abendkasse für jeweils € 6,- zur Verfügung.

Den DRESDNER PIANO SALON erreichen Sie barrierefrei.

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