FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Classix im Coselpalais

Datum: 27. Oktober 2018
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort:Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
Eintritt:€ 23,- / erm. € 18,- / Kinder bis 10 Jahre € 5,-
Vorverkauf / Anmeldung:Tickets können im Internet über ReserviX gebucht werden.
Hana Vlasáková-Berger und Lucie Ceralová

Sängerin Lucie Ceralová, u.a. Solistin an der Dresdner Semperoper, und Pianistin Hana Vlasáková-Berger laden Sie zu diesem Abend ein.

Kurzportrait von Lucie Ceralová

Die gebürtige Tschechin absolvierte zunächst ein Studium im Fach Germanistik und Musikwissenschaften an der Palacký Universität in Olomouc. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie anschließend an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Prof. Heidi Petzold.

Lucie Ceralová ist Preisträgerin des internationalen Dvořák-Gesangswettbewerbs, wo sie mit den Sonderpreisen für die beste Dvořák-Interpretation ausgezeichnet wurde. Bereits während des Studiums sang sie wichtige Partien Ihres Faches wie z. B. Sextus in »La Clemenza di Tito«, Olga in »Eugen Onegin«, Prinz Orlofsky in »Die Fledermaus«. Weitere künstlerische Anregungen erhielt die Sängerin im Rahmen von Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Evelyn Herlitzius und Marie Pochopová.

Es folgte ein Festengagement am Theater Rostock, wo sie unter anderem als Carmen, als Pilger in L´Amour de loin von Kaija Saariaho, als Flora in La Traviata, sowie als Camilla in der Welturaufführung Georg Kreislers Oper Das Aquarium zu erleben war.

Seit 2011 arbeitet Lucie Ceralová freischaffend. Sie gastierte unter anderem am Staatstheater Schwerin, an den Städtischen Bühnen Münster bei der Welturaufführung von Timeshift, was das Theatermagazin Die Deutsche Bühne als eine der spannendsten neuen Musiktheaterinszenierungen in Deutschland bezeichnete oder in der Neuinszenierung We come to the River an der Semperoper in Dresden. Sie war mehrfach Gast an den Wuppertaler Bühnen, u. a. in den Neuproduktionen von Strauss´ Salome (Page), Wagners Parsifal (Blumenmädchen, Knappe, Stimme aus der Höhe) und in der szenischen Deutung von Bachs Johannes-Passion. Den gleichen Part interpretierte sie auch konzertant unter Jos van Veldhoven, gefolgt von einer Neuproduktion von Strauss´ Elektra am Staatstheater Cottbus. Weiterhin gab sie ihr Debüt als Erda in Das Rheingold in konzertanten Aufführungen bei der Philharmonie Südwestfalen. In der Saison 2016/2017 debütierte Lucie Ceralová als Mary an der Oper Halle in der vielbeachteten Inszenierung von Wagners Fliegendem Holländer von Florian Lutz.

Darüber hinaus reüssierte Lucie Ceralová an der Semperoper als Försterin in Janáčeks Schlauem Füchslein unter Tomáš Netopil sowie als Vlasta in der Neuproduktion Mieczysław Weinbergs Oper Die Passagierin.

Lucie Ceralová ist auch eine gefragte Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin. Konzerte führten die Altistin in die Dresdner Frauenkirche, die Philharmonie Köln (konzertante Aufführung von Rossinis Guillaume Tell) und zu bedeutenden Festivals, wie z. B. Prager Frühling, dem Festival Musik&Theater Saar oder auf Einladung von Gidon Kremer zum Kammermusikfest Lockenhaus, wo sie mit ihrer Interpretation von Luigi Nonos La Fabbrica illuminata für großes Aufsehen sorgte.

CD- und Rundfunkaufnahmen runden die Konzerttätigkeit von Lucie Ceralová ab. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Christoph Prick, Tonu Kaljuste, Matthias Foremny, Anthony Bramall, Hans-Christoph Rademann, Niklas Willén, Nicholas Milton, Rasmus Baumann, Ekkehard Klemm und Theodore Kuchar.

Die Sängerin war Stipendiatin der Brücke/Most-Stiftung sowie der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und erhielt das Dresdner Europa Stipendium für außergewöhnlich begabte Künstler. 2016 ehrte der Rektor der Palacký Universität in Olomouc, Herr Prof. Jaroslav Miller, die Künstlerin mit der Gedenkmedaille für die beispielhafte Repräsentation der Universität in Tschechien und im Ausland.

Kurzportrait von Hana Vlasáková-Berger

Hana Vlasáková - Berger, geb. in Tschechien, spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier. Sie studierte an der Akademie der Künste in Prag bei Prof. Ivan Klánský und an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden in der Klasse von Prof. Arkadi Zenzipér, wo sie das Diplomstudium und anschließend das Meisterklassenstudium absolvierte.

Während des Studiums war sie Stipendiatin der Brücke/Most-Stiftung und des DAAD Bonn. 2009 wurde ihr der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen eines ausländischen Studierenden zuerkannt. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationalen Wettbewerbe, z. B. gewann die ersten Preise beim Wettbewerb „Kunst des XXI. Jahrhunderts“ in Kiew/Ukraine 1998, internationalen Klavierwettbewerb in Val Tidone/Italien 2003, internationalen Musikforum in Lonigo/Italien 2003, Wettbewerb der Kauko-Sorjonen-Foundation in Jyväskylä/Finnland 2006, Wettbewerb für junge Künstler in Wien 2007, und erhielt 2009 einen Sonderpreis als absolute Gewinnerin des „21st Century Art“-Wettbewerbs in Portugal.

Hana Vlasáková - Berger gibt regelmäßig Solokonzerte und tritt als Solistin mit Orchestern auf (Dvořák-Kammerorchester Prag, Radio Symphony Orchester Pilsen, Nordböhmische Philharmonie Teplice u. a.).

Daneben ist sie auch gefragte Kammermusikpartnerin. Ihre Aufnahmen gibt es beim Tschechischen und Bayrischen Rundfunk und beim Radio Classic FM (Tschechien). Konzertreisen führten sie nach Großbritannien, Portugal, Österreich, Finnland, Italien, Dänemark, in die Niederlande, die Slowakei, Türkei und in die Ukraine.

Pädagogisch ist Hana Vlasáková - Berger an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und am Sächsischen Landesgymnasium für Musik in Dresden tätig. Weitere Lehraufträge verbinden sie mit dem Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden sowie der Musikschule des Landkreises Meißen. Regelmäßig gibt sie Meisterkurse in Tschechien, wird als Jurorin verschiedener Klavierwettbewerbe eingeladen und engagiert sich auch im Rahmen der Weiterbildung für Klavierlehrer.

Programm

Gesang (Alt): Lucie Ceralová
Klavier: Hana Vlasáková-Berger
Moderation: Christoph Lüders

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Lieder (Auswahl):
Ständchen (Candidus), Op. 106/Nr. 1
Alte Liebe (Kugler), Op. 72/Nr.1
Wie Melodien zieht es mir (Klaus Groth), Op. 105/Nr. 1
Liebestreu (Reinick), Op. 3/Nr. 1

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Rhapsodie in h-Moll, Op. 79/Nr. 1

Richard Strauss (1864 - 1949)
Lieder (Auswahl):
Zueignung (Hermann v. Gilm), Op. 10/Nr. 1
Die Nacht (Hermann v. Gilm), Op. 10/Nr. 3
Die Georgine (Hermann v. Gilm), Op. 10/Nr. 4
Cäcilie (Heinrich Hart), Op. 27/Nr. 2

- - - Pause - - -

Leoš Janáček (1854 - 1928)
Mährische Volkspoesie in Liedern (Auswahl):
Polajka (Die Feldblume)
Pérečko (Das Kränzlein)
Stálosť (Beständigkeit)
Věrnosť (Treue)
Koníčky milého (Des Liebsten Rösser)

Leoš Janáček (1854 - 1928)
V mlhách (Im Nebel)
- Andante
- Molto adagio
- Andantino
- Presto

Antonín Dvořák (1841 - 1904)
Vier Lieder, Op. 2, B 124
1. Vy vroucí písně spějte (Ihr Lieder, singet innig)
2. Ó byl to krásný zlatý sen (Wie schön war jener goldne Traum)
3. Mé srdce často v bolesti (Oft dringt der Kummer tief)
4. Na horách ticho (Still sind die Berge)

Weitere Informationen

Die Konzertreihe ist auch im Abo buchbar:
12 Konzerte für € 230,- / erm. € 180,-
6 Konzerte nach freier Wahl für € 115,- / erm. € 90,-

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Senioren, Schwerbehinderte und Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern.

Den DRESDNER PIANO SALON erreichen Sie barrierefrei.