FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Klavierkonzert

Datum: 27. Juni 2015
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort:Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
Eintritt:€ 20,- / erm. € 15,-
Vorverkauf / Anmeldung:Tickets können telefonisch unter 0171 / 83 98 382 gebucht werden.
Veronika Vitaite, Paulius Andersson und Aleksandra Zvirblyte

Ein Dreigenerationenkonzert, in dem Mutter, Tochter und der Sohn der Tochter Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt, Sergei Rachmaninov und Vytautas Barkauskas zu Gehör bringen.

Vitae

Veronika Vitaite ist Ausnahmepianistin und Ausnahmepädagogin zugleich. Nach ihren Studien in Wilna und Wien erhielt sie im Laufe ihres Berufslebens für ihr außergewöhnliches pädagogisches Engagement zahlreiche Ehrungen. Mit zahlreichen Uraufführungen hat sie sich um die litauisch-zeitgenössische Musik verdient gemacht.

Sie war Vorsitzende in wichtigen Gremien sowie ab 1986 Leiterin der Fachbereiche Klavier und Pädagogik an der Litauische Akademie für Musik und Theater. Als herausragende litauische Künstlerin wurde sie zur „International Woman of the Year 1992-1993“ vom International Biographical Centre in Cambridge gewählt. 2014 erhielt sie den Litauischen Staatspreis für Kultur und Kunst.

Wie schon ihre Mutter studierte auch Aleksandra Zvirblyte an der Litauischen Akademie für Musik und Theater bei der legendären Olga Steinberg in der Tradition von Neuhaus. Am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei Lev Vlasenko, Mikhail Pletniov, Nikolai Suk vervollkommnete sie ihre pianistischen Fähigkeiten.

Sie ist Preisträgerin des Internationalen M K Ciurlionis Pianowettbewerbs (Vilnius 1986, 1991) und des Y.K.A.A. International Piano Competition (Oberlin, USA). Ferner wurde sie ausgezeichnet als Gewinnerin des Internationalen N. Rubinstein Pianowettbewerbs in Paris (1999) und erhielt den Grand Prix.

Eine intensive Konzert- und Jurorentätigkeit, sowie die Leitung von Masterclasses führten Mutter und Tochter durch das Baltikum, Russland, Japan sowie weite Teile Europas und Asiens.
Aleksandra trat als Solistin auf u.a. mit dem Litauischen Nationalen Symphonieorchester, der Philharmonie von Charkiw, den Symphonieorchestern des Sankt Petersburger Konservatoriums und des Bulgarischen Konservatoriums.

Ihr Unterricht als Professorin an der Litauische Akademie für Musik und Theater ist ebenfalls von Erfolg gekrönt. So gewannen ihre Schüler bei über 50 internationalen Wettbewerben Preise.
Sie ist Initiatorin des International M. K. Čiurlionis Music Festival von Palanga, dessen Leitung sie auch innehat.

Die pianistischen Fähigkeiten des  19-jährigen Paulius Andersson entwickelten sich zwischen seinem siebenten und vierzehnten Lebensjahr in unfassbarer Geschwindigkeit. Als Fünfjähriger hatte er zunächst unter Anleitung mit Schlagzeug und jazzverwandten Improvisationen am Klavier experimentiert. Siebenjährig trat er in das Ciurlionis-Kunstgymnasium ein, wo er seine Mutter als Mentorin am Klavier hatte.

Zur EXPO in Japan wird er 10-jährig als Repräsentant litauischer Kultur gewählt und gibt vor Ort Konzerte zusammen mit anderen Künstlern. Mit 13 bekommt er regelmäßige Konzertengagements in Finnland. Im Alter von 14 spielt er als Solist zusammen mit dem Litauischen Symphonieorchester Sergej Prokovjews Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 und partizipiert an Mozarts Konzert für 3 Klaviere und Orchester.

Seit 2011 hat er ein Stipendium der Stiftung Podkarpacką Fundacją Rozwoju Kultury. Fortan konzertiert er in Polen, der Slowakei und der Ukraine. 2012 debütierte er in Washington (USA).  Seit 2014 gibt er nun auch regelmäßig Konzerte in West-Europa auch im Rahmen von Festivals in Finnland, Russland, Polen. Er ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe und wird von der Mstislav Rostropowich-Stiftung unterstützt.