FREUDE AM SPIELEN

Klavier-Ausstellung auf 1600 m² direkt neben der Dresdner Frauenkirche.

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Tanzfantasien

Datum: 30. Juni 2017
Uhrzeit:19:30 Uhr
Ort:Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden
Eintritt:€ 25,- / erm. € 20,- / Jugendliche bis 18 Jahren frei
Vorverkauf / Anmeldung:Tickets können im Internet über eventim gebucht werden. Reservierungen nimmt der DRESDNER PIANO SALON unter der Tel.-Nr. 0351 / 49 77 28-0 gerne entgegen.
Catherine Gordeladze

In Ihrem Recital präsentiert Catherine Gordeladze neben Haydns bedeutender Sonate Es-Dur verschiedene Tanzformen von ihrer neuen CD „Dance Fantasies“, die 2017 auf dem Musikmarkt erscheint. In der Gavotte mit ihren sechs Doubles variiert Rameau auf brillant-virtuose Weise. Les sauvages aus der Suite g-Moll stellt tanzende Indianer dar, wie Rameau sie 1725 auf einem Jahrmarkt erlebt hat. Die sogenannte „Englische Sonate“ von Haydn befindet sich in zeitlicher und gedanklicher Nähe zu den Londoner Sinfonien des Meisters und besticht durch ihre Vielgestaltigkeit.

Der Beethoven Schüler Czerny demonstriert in den Variationen den Reichtum seiner musikalischen Phantasie und virtuosen Erfindungskraft. Abendliche Feste und wirbelnde Paare spiegeln sich in Chopins Walzer und sind ausdrücklich „brillant“ und konzertant gehalten.

Als krönender Abschluss erklingt Ravels Tanzdichtung La Valse, eine Herausforderung für jeden Pianisten, eine Verherrlichung des Wiener Walzers.

Kurzportrait von Catherine Gordeladze

Die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze hat sich mit ihren „Perlenton“, „Einer ursprünglichen, tief gründenden Musikalität“ (FAZ), „Charme, brillante Technik und viele Klangfarben“ (Radio Bremen), sowie mit ihren „traumwandlerischer Sicherheit und Eleganz bestimmten Spiel" (Zeitung fürs Dresdner Land) als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen der jungen Generation etabliert.

Catherine Gordeladzes neue CD "American Rhapsody" bei ANTES EDITION 2014 mit Klavierwerken von amerikanischen Komponisten hat gleich nach Erscheinen die Silber und Bronze Medaille gewonnen bei den renommierten „Global Music Award“ der USA in der Kategorie Instrumental Performance Solo/Album. „Her playing is delightful“, äußerte sich Fanfare Music Magazine, USA begeistert darüber. Die CD wurde als CD-TIPP von klassik.com und hr2 kultur ausgewählt.

Als hervorragende Solistin und eine gefragte Kammermusikpartnerin gastiert Catherine Gordeladze gegenwärtig auf den wichtigsten Konzertpodien und mit namhaften Orchestern, z.B. mit dem Georgischen Staatsorchester, Philharmonischen Orchester Landestheater Coburg, Mainzer Staatsorchester, Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, Junge Europa Philharmonie, Dortmunder Philharmoniker. Sie musizierte zuletzt in der Hessischen Rundfunk in Frankfurt in der Konzertreihe „Lunchkonzerte“, in der Philharmonie im Gasteig in München in der Konzertreihe „Winners and Masters“, im Kurhaus Wiesbaden im Rahmen der Mozart Gesellschaft Konzerte, beim Festival „The Next Generation III“ im Harenberg City Center in Dortmund, in St Martin-in-the-Fields in London, sowie bei Kammermusikabenden u.a. zusammen mit dem Geiger David Garrett und mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott. Dazu kamen zahlreiche Rundfunk und Fernsehaufnahmen in Georgien (mehrere TV- und Radiosendungen), in Tschechien (Radio Free Europa aus Prag), in Deutschland (hr-fernsehen, hr2 kultur, BR-Klassik, Nordwest Radio, MDR Figaro, MDR Klassik, NDR Kultur, Kulturradio (RBB), SR2 Kultur Radio, WDR3, SWR Fernsehen, SWR2, Radio ARD, Deutschland Radio Berlin, Radio Rheinwelle), England (BBC Radio 3); Schweiz (Radio DRS2, Radio Suisse Romande); Luxembourg (Klassik Radio 100,7); New Zeeland (Klassik Radio Concert); Mexico (Klassik Radio UNAM); Australien (Klassik Radio Fine Music FM); Radio Television Hong Kong (Klassik Radio); USA (Hawaii Public Radio).

Catherine Gordeladze ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, z.B. beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt. Sie ist Trägerin der Medaille der französischen Ehrenlegion. Im Rahmen der Preisverleihung des Bruno-Heck-Preises 2004/05 der Konrad-Adenauer-Stiftung erhielt sie einen Sonderpreis: „Sie wird hiermit für ihre außergewöhnliche Leistung als herausragende Pianistin geehrt“.

Ihre CD mit Werken des russischen Komponisten Nikolai Kapustin von NAXOS wurde von der internationalen Fachpresse bejubelt: „Hochvirtuos…Catherine Gordeladzes neue Aufnahme bietet großes Klavierspiel" (CD TIPP im Radio Bremen). Die CD rangierte drei Monate lang auf dem achten Platz der NAXOS-Top-Bestsellerliste und wurde weltweit in verschiedenen Rundfunk-Programmen ausgestrahlt.

2007 erschien ihre Debüt CD „Hommage à Haydn“ bei ARS MUSICI, die als CD-TIPP der Frankfurter Neue Presse gekrönt wurde. „Was sie aus den Tasten zaubert, ist ein Meer an vergeistigter und klanggestalterischer Durchdringung“ (Piano News).

Ihre musikalische Ausbildung bis zum Konzertexamenabschluss absolvierte Catherine Gordeladze mit Auszeichnungen an den Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt am Main und Weimar. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Zentralen Musikschule in Tiflis.

Als Wunderkind gefeiert gab sie bereits mit sieben Jahren ihren ersten Orchesterauftritt. Mit zehn Jahren spielte sie einen Klavierabend. Nur ein Jahr später nahm sie in Anwesenheit des früheren georgischen Präsidenten Edward Schewardnadze an einem Galakonzert in der Tifliser Oper teil, das vom Fernsehen direkt in die ganze ehemalige Sowjetunion ausgestrahlt wurde.

Catherine Gordeladze hat eine Dozentenstelle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Lernen Sie Catherine Gordeladze kennen auf www.catherinegordeladze.de.

Programm

Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Sarabande E-Dur, Bearbeitung von Leopold Godowsky (1870-1938)

Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Gavotte und sechs Variationen a-Moll aus
''Nouvelles suites de pièces de clavecin''

Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Les Sauvages aus der Suite g-Moll

Joseph Haydn (1732-1809)
Sonate Es-Dur, Hob. XVI: 52
Allegro
Adagio
Finale. Presto

Carl Czerny (1791-1857)
Variationen über den beliebten Trauerwalzer von Franz Schubert op.12

- - - Pause - - -

Frédéric Chopin (1810-1849)
Grande Valse Brillante a-Moll op.34, Nr.2
Grande Valse Brillante As-Dur op.34, Nr.1
Grande Valse Brillante Es-Dur op.18

Maurice Ravel (1875-1937)
La Valse
Poème chorégraphique pour orchestre (Klavierfassung)

Weitere Informationen

Ermäßigungsberechtigt sind Studenten, Schwerbehinderte und Arbeitslose. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

(© Fotos: Mischa Blank)